Zuletzt geändert am von kai.s.
Vielleicht geht es dir wie mir: Man liest überall von „AI Overviews“ und neuen KI-Funktionen in der Google-Suche und fragt sich erst mal: „War die ganze Arbeit an meiner Website jetzt umsonst?“ Die kurze Antwort vorab: Ganz im Gegenteil.
Ich habe mir die aktuellen Richtlinien von Google einmal genau angeschaut und dabei ein paar Dinge gelernt, die mich ziemlich beruhigt haben. Hier ist mein persönliches Fazit für dich.
SEO ist nicht tot – es bekommt nur ein Update
Man hört oft Begriffe wie „AEO“ oder „GEO“, aber am Ende des Tages bleibt es schlichtweg SEO. Google nutzt für seine KI-Antworten nämlich genau die Systeme, die wir schon kennen. Eine Technik namens RAG sorgt dafür, dass die KI ihre Infos aus dem ganz normalen Suchindex bezieht. Wenn deine Seite dort also schon eine gute Figur macht, stehen die Chancen super, dass die KI dich als Quelle nutzt und verlinkt.
Der „KI-Einheitsbrei“ reicht nicht mehr
Eines wird in den Quellen ganz deutlich: Wer nur Informationen wiederkäut, die man überall findet, wird es schwerer haben. Google nennt das „Commodity Content“. Was wir stattdessen brauchen, ist echte Erfahrung.
Schreib nicht einfach „7 Tipps für die Gartenarbeit“. Schreib lieber: „Wie ich meinen völlig verunkrauteten Garten gerettet habe und was ich dabei gelernt habe“. Deine persönliche Perspektive und dein Expertenwissen sind genau das, was eine KI (noch) nicht einfach so aus dem Ärmel schütteln kann. Das ist das, was Besucher – und damit auch Google – wirklich sehen wollen.
Ein paar technische Hausaufgaben bleiben
Klar, die Technik muss im Hintergrund trotzdem laufen. Wenn Google deine Seite nicht vernünftig lesen kann (also crawlen und indexieren), dann kann die KI sie auch nicht als Quelle nutzen. Aber keine Sorge: Du musst kein Programmier-Genie sein. Eine klare Struktur mit ordentlichen Überschriften hilft den Lesern – und ganz nebenbei auch den KI-Systemen.
Vergiss die ganzen „KI-Hacks“
Es kursieren gerade viele Mythen im Netz. Man brauche spezielle Dateien wie llms.txt oder müsse Texte in winzige Häppchen zerlegen („Chunking“), damit die KI sie versteht. Laut Google ist das Quatsch. Du musst deine Texte auch nicht krampfhaft umschreiben, damit sie „KI-freundlicher“ klingen. Moderne Systeme verstehen natürliche Sprache, Synonyme und Zusammenhänge heute so gut, dass du einfach so schreiben kannst, wie du eben sprichst.
Mein Fazit
Eigentlich ändert sich gar nicht so viel: Konzentrier dich darauf, Inhalte zu erstellen, die deinen Lesern wirklich weiterhelfen. Sei echt, teile deine Erfahrungen und achte darauf, dass deine Seite technisch sauber läuft. Dann musst du vor der KI-Zukunft keine Angst haben.
Quelle: https://developers.google.com/search/docs/fundamentals/ai-optimization-guide
Wenn du tiefer in das Thema eintauchen willst, hör dir unbedingt meinen neuen Podcast dazu an!

